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Das Haar vom Yak macht die besondere Qualität dieser exklusiven Glanzbürste aus. Das Haar des in Ostasien verbreiteten Rindes ist für die Lederpflege hervorragend geeignet.Echte Handwerkskunst zeigt sich auch in dieser Bürste. Der Korpus besteht aus zwei Buchenholz-Teilen. Durch das untere werden die Bürstenhaare gezogen und fest verknotet. Im Gegensatz zu einfachen Bürsten, in denen die Haarbüschel nur in Löcher gestopft werden, bleiben die Haare dauerhaft fest in ihrer Position und lösen sich nicht. Der obere Teile dienst dazu, die Knoten zu verbergen. Diese aufwendige Qualtität wird durch die unterschiedlichen Lacke für Ober- und Unterteil betont.
Das Haar stammt vom Yak. Diese Rinderart hat eine Widerristhöhe von bis zu zwei Metern. Sie ist besonders im asiatischen Hochladen verbreitet, weshalb die Yaks mit dichtem Fell bewachsen sind. Das äußere Deckhaar ist besonders lang, wie Rosshaar. Darunter befindet sich feines Wollhaar als Unterwolle.
Beim Scheren und Auskämmen der Yaks wird besonders im Frühjahr das feine Haar gewonnen, pro Jahr bis zu 600 Gramm. Das ist erheblich weniger als beispielsweise beim Schaf, was das Yakhaar zu einem exklusiven Material macht.
Das in der Glanzbürste verwendete Yakhaar ähnelt Kaschmir, dem Haar der Kaschmirziege. Laien können die Haare von Yak und Kaschmirziege deshalb kaum unterscheiden.
Glanzbürsten haben die eine Aufgabe, Schuhe nach der Behandlung mit Wachs oder Creme zum Glänzen zu bringen. Leder ist von Natur aus nicht glatt, sondern muss geglättet werden, um schön zu glänzen.
Zunächst werden kleinste Unebenheiten durch das Wachs ausfgefüllt. Anschließend wird mit der Glanzbürste das überschüssige Wachs fein abgetragen - der Schuh glänzt.