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entia-Kompendium:Infos rund um Werkstätten für Menschen mit Behinderung.
entia-Wissensbuch:Infos rund um Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Eigenprodukte und "verlängerte Werkbank"

Zwei Bereiche von Behindertenwerkstätten: „Verlängerte Werkbank“ und Eigenprodukte

Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) erfüllen eine doppelte Rolle im Arbeitsleben: Sie bieten einerseits Dienstleistungen für externe Unternehmen als sogenannte „verlängerte Werkbank“ an, andererseits entwickeln und vertreiben sie eigene Produkte. Beide Bereiche sind zentrale Bestandteile des Werkstattangebots und prägen das Profil vieler Einrichtungen.

1. Die Werkstatt als „verlängerte Werkbank“

  • Charakteristik:
    • In diesem Bereich übernehmen Werkstätten Aufträge von externen Unternehmen und fungieren als Dienstleister für Montage, Konfektionierung, Verpackung, einfache Fertigungsarbeiten oder auch spezialisierte Tätigkeiten wie Metall oder Holzbearbeitung.
    • Die Werkstatt stellt ihre personellen und technischen Ressourcen zur Verfügung und integriert Menschen mit Behinderung in reale Wertschöpfungsprozesse der Wirtschaft.
    • Die Arbeitsinhalte und -abläufe werden dabei so gestaltet, dass sie den individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen der Beschäftigten entsprechen.
  • Vorteile und Aufgaben:
    • Die Beschäftigten erhalten Einblicke in industrielle Abläufe und können ihre Fähigkeiten in einem praxisnahen Umfeld weiterentwickeln.
    • Werkstätten sichern durch diese Aufträge eine kontinuierliche Auslastung und wirtschaftliche Stabilität.
    • Für Unternehmen bietet die Zusammenarbeit mit Werkstätten Flexibilität, Qualität und soziale Verantwortung.
  • Beispielhafte Tätigkeiten:
    • Montage von Bauteilen
    • Verpacken und Versenden von Produkten
    • Konfektionieren von Waren
    • Serienfertigung für Industrie und Handel

2. Werkstätten mit Eigenprodukten

Charakteristik:

  • Viele Werkstätten entwickeln und fertigen eigene Produkte, die sie unter eigenem Namen oder über Plattformen wie entia.de vermarkten.
  • Diese Produkte reichen von traditionellen Handwerksartikeln (z.B. Bürsten, Kerzen, Holzspielzeug, Keramik) bis zu modernen Designobjekten, Lebensmitteln oder Textilien.
  • Die Eigenproduktion bietet größere gestalterische Freiheit und ermöglicht es, die besonderen Fähigkeiten und Kreativität der Beschäftigten einzubringen.

Vorteile und Aufgaben:

    • Die Beschäftigten erleben den gesamten Produktionsprozess – von der Entwicklung über die Fertigung bis zum Verkauf – und erhalten so ein unmittelbares Erfolgserlebnis und Wertschätzung für ihre Arbeit.
    • Eigenprodukte stärken die Identität der Werkstatt und fördern Innovation sowie handwerkliche und kreative Kompetenzen.
    • Die Produkte werden häufig in Werkstattläden, auf Märkten oder über Online-Shops wie entia.de angeboten und machen die Vielfalt der Werkstätten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.

Beispielhafte Produkte:

      • Handgefertigte Möbel, Holzspielzeug, Keramik, Kerzen, Textilien, Feinkost, Dekoartikel
      • Designprodukte und Unikate
      • Saisonale und personalisierte Geschenkartikel

Fazit und Bezug zu entia.de

Werkstätten für Menschen mit Behinderung verbinden die Rolle als „verlängerte Werkbank“ für externe Unternehmen mit der Entwicklung und Vermarktung eigener Produkte. Während der Dienstleistungsbereich eine enge Einbindung in industrielle Prozesse ermöglicht, steht bei den Eigenprodukten die Kreativität, Individualität und Wertschöpfung im Vordergrund. Online-Shops wie entia.de machen die Eigenprodukte dieser Werkstätten sichtbar und unterstützen so die gesellschaftliche Teilhabe und Anerkennung der Beschäftigten.

Beide Bereiche sind für die wirtschaftliche Stabilität, die Vielfalt der Arbeitsangebote und die persönliche Entwicklung der Menschen in den Werkstätten von zentraler Bedeutung.

Wikipedia
Rehadat
Rehadat
socialnet
betanet
BAG WfbM
entia.de/behindertenwerkstaetten-shop

Werkstätten für Menschen mit Behinderung: Zwei Bereiche

Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) machen zwei verschiedene Dinge:

  • Sie arbeiten für andere Firmen. Das nennt man "verlängerte Werkbank".
  • Sie machen eigene Produkte und verkaufen sie.

Beide Bereiche sind wichtig für die Werkstätten.

1. Die Werkstatt als "verlängerte Werkbank"

  • Was das bedeutet:
    • Die Werkstatt macht Aufträge für andere Firmen. Zum Beispiel zusammenbauen, verpacken oder etwas herstellen.
    • Die Werkstatt hat Mitarbeiter und Maschinen. Sie hilft Firmen bei der Arbeit.
    • Die Arbeit wird so gemacht, dass sie zu den Mitarbeitern mit Behinderung passt.
  • Warum das gut ist:
    • Die Mitarbeiter lernen, wie es in einer Fabrik zugeht. Sie können ihre Fähigkeiten verbessern.
    • Die Werkstatt hat immer genug Arbeit und kann gut wirtschaften.
    • Die Firmen haben es leichter, weil sie die Werkstatt beauftragen können. Die Arbeit ist gut und die Firmen zeigen, dass sie sozial denken.
  • Beispiele für die Arbeit:
    • Teile zusammenbauen
    • Produkte verpacken und verschicken
    • Waren zusammenstellen
    • Produkte für Fabriken und Geschäfte herstellen

2. Werkstätten mit eigenen Produkten

  • Was das bedeutet:
    • Viele Werkstätten machen eigene Produkte. Sie verkaufen sie dann selbst oder über Internetseiten wie entia.de.
    • Es gibt viele verschiedene Produkte. Zum Beispiel Handarbeiten, Spielzeug aus Holz, Kerzen oder Stoffe.
    • Die Mitarbeiter können selbst entscheiden, wie die Produkte aussehen sollen. Sie können ihre Fähigkeiten und Ideen einbringen.
  • Warum das gut ist:
    • Die Mitarbeiter sehen, wie ein Produkt entsteht – vom Anfang bis zum Ende. Das macht sie stolz und gibt ihnen Selbstvertrauen.
    • Die Werkstatt wird bekannter und kann zeigen, was sie kann.
    • Die Produkte werden oft in Läden der Werkstatt, auf Märkten oder im Internet verkauft. So können viele Leute die Produkte sehen.
  • Beispiele für die Produkte:
    • Möbel, Spielzeug aus Holz, Keramik, Kerzen, Stoffe, Essen, Deko
    • Besondere Produkte und Einzelstücke
    • Geschenke für bestimmte Zeiten im Jahr

Zusammenfassung und was das mit entia.de zu tun hat

Werkstätten für Menschen mit Behinderung arbeiten für andere Firmen und machen eigene Produkte. Die Arbeit für andere Firmen hilft den Werkstätten, Geld zu verdienen. Die eigenen Produkte zeigen, was die Werkstätten alles können. Internetseiten wie entia.de helfen, die Produkte zu verkaufen. So können die Werkstätten zeigen, dass Menschen mit Behinderung gut arbeiten können und dazugehören.

Beide Bereiche sind wichtig für die Werkstätten. Sie sorgen dafür, dass es genug Arbeit gibt, dass die Arbeit abwechslungsreich ist und dass die Mitarbeiter sich weiterentwickeln können.

Wikipedia
Rehadat
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betanet
BAG WfbM
entia.de/behindertenwerkstaetten-shop

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