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entia-Kompendium:Infos rund um Werkstätten für Menschen mit Behinderung.
entia-Wissensbuch:Infos rund um Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

WfbM in Zahlen

In den 1960er Jahren entstanden die ersten Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Deutschland. Sie wurden zumeist von Elternvereinen wie der Lebenshilfe initiiert. Genaue bundesweite Zahlen liegen für diese frühe Zeit nicht vor. Schätzungen gehen von einigen Dutzend Einrichtungen aus. Bis zum Ende der 1970er Jahre stieg die Zahl der Werkstätten dann deutlich an.
Die Zahl der Beschäftigten mit Assistenzbedarf lässt sich nur schätzen, vermutlich lag er in den 1970er Jahren im niedrigen fünfstelligen Bereich.

Die Zahl der Werkstätten stieg in den folgenden Jahrzehnten stark an. Ende der 1990er Jahre gab es bereits mehrere hundert Werkstätten in Deutschland.Dort wurden über 100.000 Menschen beschäftigt.

Aktuelle Zahlen

Die Zahl der Werkstätten hat sich seit den 2000er Jahren stabilisiert. Die aktuellsten Zahlen (2023) besagen, dass es in Deutschland rund 2.600 Werkstätten und Werkstattbereiche gibt. Diese Zahl beinhaltet Hauptwerkstätten, Zweigwerkstätten und Außenarbeitsgruppen. Die Versorgungsdichte mit Werkstattplätzen variiert je nach Region. Im Durchschnitt gibt es etwa 400 Werkstattplätze pro 100.000 Einwohner.
Die BAG WfbM sagt: "Derzeit sind rund 310.000 Erwachsene mit Behinderungen in den Mitgliedswerkstätten der BAG WfbM beschäftigt, rund 28.000 Menschen zu ihrer beruflichen Bildung im Berufsbildungsbereich und rund 260.000 Menschen zu ihrer Arbeits- und Berufsförderung im sogenannten Arbeitsbereich. Etwa 20.000 Menschen sind so schwer behindert, dass sie eine besondere Betreuung, Förderung und Pflege bedürfen."
Insgesamt gibt es derzeit (2023) geschätzte 7,86 Millionen Menschen mit Schwerbehinderung in Deutschland.
Es gibt keine Verpflichtung für WfbM, sich der BAG anzuschließen. Dennoch sind 93 Prozent der anerkannten Werkstätten Mitglied in der BAG WfbM - das ist ein sehr hoher Organisationsgrad für eine einzelne Branche.
Quellen:
bagwfbm.de
Broschüre der BAG zu Fachkongress you can (Link zuletzt geprüft: 18.6.2025
Studie von Statista
Statistisches Bundesamt

In Deutschland gab es die ersten Werkstätten für Menschen mit Behinderung in den 1960er Jahren. Oft haben Elternvereine wie die Lebenshilfe diese Werkstätten gegründet. Genaue Zahlen von damals gibt es nicht. Man schätzt, dass es ein paar Dutzend Werkstätten waren. Bis zum Ende der 1970er Jahre wurden es aber deutlich mehr.

Wie viele Menschen mit Behinderung damals in den Werkstätten gearbeitet haben, weiß man auch nicht genau. Man schätzt, dass es in den 1970er Jahren ein paar Tausend waren.

In den nächsten Jahren gab es immer mehr Werkstätten. Ende der 1990er Jahre gab es schon mehrere Hundert Werkstätten in Deutschland. Dort haben über 100.000 Menschen gearbeitet.

Zahlen von heute

Seit den 2000er Jahren hat sich die Zahl der Werkstätten nicht mehr so stark verändert. Die neuesten Zahlen (2023) sagen, dass es in Deutschland ungefähr 2.600 Werkstätten und Werkstattbereiche gibt. Dazu gehören große Werkstätten, kleine Zweigstellen und Arbeitsgruppen, die außerhalb der Werkstatt arbeiten.

Es gibt nicht überall gleich viele Werkstattplätze. Im Durchschnitt gibt es ungefähr 400 Werkstattplätze für 100.000 Einwohner.

Die BAG WfbM sagt: "Ungefähr 310.000 Erwachsene mit Behinderung arbeiten in den Werkstätten, die zur BAG gehören. Ungefähr 28.000 Menschen lernen dort einen Beruf. Und ungefähr 260.000 Menschen arbeiten dort und werden gefördert. Ungefähr 20.000 Menschen haben so schwere Behinderungen, dass sie viel Betreuung, Förderung und Pflege brauchen."

Insgesamt gibt es in Deutschland (2023) ungefähr 7,86 Millionen Menschen mit Schwerbehinderung.

Die Werkstätten müssen nicht Mitglied in der BAG sein. Aber fast alle (93 Prozent) sind Mitglied. Das ist sehr viel für eine Branche.


Quellen:

bagwfbm.de

Broschüre der BAG zu Fachkongress you can (Link zuletzt geprüft: 18.6.2025)

Studie von Statista

Statistisches Bundesamt

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