Die Werkstätten:Messe, veranstaltet von der BAG WfbM, hatte sich über Jahrzehnte als zentrale Leistungsschau und Netzwerkveranstaltung für das gesamte Werkstättenwesen in Deutschland etabliert. Sie bot eine Plattform, um Innovationen, Produkte, Dienstleistungen und Inklusionsprojekte der Werkstätten zu präsentieren und den Austausch zwischen Werkstätten, Unternehmen, Politik und Öffentlichkeit zu fördern. Während sich das Begleitprogramm etablierte schrumpfte die Zahl der Aussteller in den vergangenen Jahren zunehmend. Schließlich wurde Messe eingestellt, sie fand letztmalig 2023 statt.
Entstehung und Entwicklung:
Die Werkstätten:Messe wurde erstmals im Jahr 1998 ins Leben gerufen. Die Idee war, den Werkstätten eine Möglichkeit zu geben, ihre vielfältigen Kompetenzen und Produkte einem breiten Publikum zu präsentieren. Von Beginn an wurde die Messe von der BAG WfbM als zentrales Instrument zur Öffentlichkeitsarbeit und zur Förderung des Austauschs innerhalb der Werkstättenlandschaft konzipiert.
Die allererste Werkstätten:Messe fand im Jahr 1998 in Offenbach am Main statt. Sie wurde vom Hessischen Ministerium für Arbeit, Industrie und Technologie und der LAG WfbM Hessen veranstaltet. 2004 zog die jährliche Messe nach Nürnberg um und wurde auf dem dortigen Messegelände veranstaltet.
Im Laufe der Jahre hat sich die Werkstätten:Messe stetig weiterentwickelt und ist zu einem wichtigen Treffpunkt für Akteure aus den Bereichen Behindertenhilfe, Wirtschaft und Politik geworden. Die Messe hat sich von einer reinen Produktpräsentation zu einer umfassenden Plattform für Innovation, Inklusion und gesellschaftlichen Wandel gewandelt.
Inhalte und Schwerpunkte:
Die Werkstätten:Messe bot ein breites Spektrum an Inhalten und Schwerpunkten:
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Produkt- und Dienstleistungsausstellung: Werkstätten präsentierten ihre vielfältigen Produkte und Dienstleistungen, von handwerklichen Erzeugnissen über industrielle Zulieferungen bis hin zu Dienstleistungen in den Bereichen Gastronomie, Gartenbau und IT.
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Inklusionsprojekte: Die Messe bietet eine Plattform für die Vorstellung von Inklusionsprojekten, die die Zusammenarbeit von Werkstätten und Unternehmen fördern und Menschen mit Behinderung den Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtern.
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Fachforen und Workshops: Experten aus den Bereichen Behindertenhilfe, Wirtschaft und Politik diskutieren aktuelle Themen und Herausforderungen im Werkstättenwesen und geben Impulse für die Weiterentwicklung der Werkstätten.
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Netzwerkveranstaltungen: Die Messe bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Networking und zum Austausch von Erfahrungen zwischen Werkstätten, Unternehmen, Politik und Öffentlichkeit.
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Jobbörse: Die Werkstätten: Messe bietet eine Jobbörse, auf der Werkstätten und Unternehmen offene Stellen für Menschen mit Behinderung anbieten können.
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Preisverleihungen: Auf der Messe werden Preise für innovative Produkte, Dienstleistungen und Inklusionsprojekte verliehen.
Bedeutung und Wirkung:
Die Werkstätten:Messe hatte eine hohe Bedeutung für das Werkstättenwesen in Deutschland:
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Öffentlichkeitsarbeit: Die Messe trug dazu bei, das Image der Werkstätten zu verbessern und die Öffentlichkeit für die Leistungen und Kompetenzen von Menschen mit Behinderung zu sensibilisieren.
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Netzwerkbildung: Die Messe förderte den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Werkstätten, Unternehmen, Politik und Öffentlichkeit.
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Innovation und Weiterentwicklung: Die Messe gab Impulse für die Weiterentwicklung der Werkstätten und die Schaffung neuer Arbeitsangebote für Menschen mit Behinderung.
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Inklusion: Die Messe unterstützte die Inklusion von Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt.
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Wirtschaftsfaktor: Die Messe unterstrich die wirtschaftliche Bedeutung der Werkstätten als Zulieferer und Dienstleister für Unternehmen.
Rand-Notiz:Auch entia war mit seinem Gründer Michael Ziegert über viele Jahre auf der Werkstätten-Messe vertreten. Mehrfach hielt er Fachvorträge mit großer Resonanz. Die Fragen, wie sich die eigenen Produkte modern vermarkten lassen, wie die Wettbewerbssituation aussieht, welche Plattformen es gibt und vieles mehr, fanden großes Interesse. Denn bis dahin hatten viele Werkstätten ihre Eigenprodukte nur zu Sommerfesten, Weihnachtsbasaren und lokalen Märkten angeboten. Das Angebot von entia, die schönen Produkte nun auch online zu vermarkten, fand regen Zuspruch.
Natürlich entstanden aich persönliche Kontakte zu den Mitarbeitenden in den Werkstätten. "Es ist sehr bedauerlich, dass es die Messe heute nicht mehr gibt", sagt Michael Ziegert.
Die Werkstätten:Messe war viele Jahre lang ein wichtiger Ort für Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Deutschland. Die BAG WfbM hat die Messe gemacht.
Auf der Messe konnten die Werkstätten zeigen, was sie Neues machen, welche Produkte sie haben und wie sie Menschen mit Behinderung helfen, mitzumachen. Es kamen Leute von Werkstätten, Firmen, aus der Politik und andere Interessierte zusammen.
Aber in den letzten Jahren kamen immer weniger Aussteller. Deshalb gibt es die Messe nicht mehr. Die letzte Messe war 2023.
Wie die Messe entstanden ist:
Die erste Werkstätten:Messe war 1998. Die Idee war: Die Werkstätten sollen zeigen können, was sie alles können und was sie herstellen. Die BAG WfbM hat die Messe gemacht, damit die Werkstätten sich besser bekannt machen und sich austauschen können.
Die erste Messe war 1998 in Offenbach. Das Ministerium für Arbeit und die LAG WfbM Hessen haben dabei geholfen. 2004 ist die Messe nach Nürnberg umgezogen.
Die Messe wurde immer wichtiger. Es kamen Leute aus der Behindertenhilfe, von Firmen und aus der Politik. Die Messe war nicht nur eine Ausstellung für Produkte. Es ging auch darum, wie man Menschen mit Behinderung besser in die Gesellschaft einbeziehen kann und wie die Werkstätten sich weiterentwickeln können.
Was es auf der Messe gab:
Auf der Messe gab es viel zu sehen:
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Produkte und Dienstleistungen: Die Werkstätten haben ihre Produkte und Dienstleistungen gezeigt. Zum Beispiel Handarbeiten, Produkte für die Industrie, Essen, Gartenarbeit oder Computerarbeit.
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Inklusionsprojekte: Es wurden Projekte vorgestellt, die zeigen, wie Werkstätten und Firmen zusammenarbeiten können. So können Menschen mit Behinderung leichter eine Arbeit auf dem normalen Arbeitsmarkt finden.
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Vorträge und Workshops: Experten haben über wichtige Themen gesprochen und Tipps gegeben, wie die Werkstätten sich weiterentwickeln können.
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Treffen: Die Messe war ein guter Ort, um andere Leute kennenzulernen und sich auszutauschen.
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Jobbörse: Auf der Messe gab es eine Jobbörse. Dort konnten Werkstätten und Firmen Stellen für Menschen mit Behinderung anbieten.
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Preise: Es wurden Preise für gute Produkte, Dienstleistungen und Inklusionsprojekte verliehen.
Warum die Messe wichtig war:
Die Werkstätten:Messe war sehr wichtig für die Werkstätten in Deutschland:
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Bekanntmachung: Die Messe hat geholfen, dass die Werkstätten besser bekannt werden und dass die Leute sehen, was Menschen mit Behinderung alles können.
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Austausch: Die Messe hat den Austausch und die Zusammenarbeit gefördert.
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Weiterentwicklung: Die Messe hat neue Ideen gegeben, wie die Werkstätten sich weiterentwickeln und neue Arbeitsplätze schaffen können.
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Inklusion: Die Messe hat geholfen, dass Menschen mit Behinderung besser in den normalen Arbeitsmarkt einbezogen werden.
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Wirtschaft: Die Messe hat gezeigt, dass die Werkstätten wichtige Lieferanten und Dienstleister für Firmen sind.
Info:
Auch entia war viele Jahre lang auf der Werkstätten:Messe. Der Chef von entia, Michael Ziegert, hat oft Vorträge gehalten. Er hat erklärt, wie die Werkstätten ihre Produkte besser verkaufen können. Viele Werkstätten haben ihre Produkte bis dahin nur auf Sommerfesten, Weihnachtsmärkten und kleinen Märkten verkauft. Das Angebot von entia, die Produkte auch im Internet zu verkaufen, kam sehr gut an.
Michael Ziegert sagt: "Es ist sehr schade, dass es die Messe heute nicht mehr gibt."